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Indielux sammelt 720.000 Euro für Serienfertigung seines Einspeisewächter für Stecker-Solar-Geräte ein

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Indielux sammelt 720.000 Euro für Serienfertigung seines Einspeisewächter für Stecker-Solar-Geräte ein

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Das eigentliche Ziel, 50.000 Euro mit einem Crowdfunding auf der Plattform „Kickstarter“ einzusammeln, hat Indielux bei weitem übertroffen. Das Berliner Unternehmen sammelte in den vergangenen zwei Monaten insgesamt knapp 720.000 Euro ein, wobei 689 Menschen das Projekt unterstützten und sich beteiligten. Das Geld soll in die Serienfertigung des ready2plugin Stromwächters fließen. Dieser ermögliche es, bis zu 1800 Watt über Stecker-Solar-Geräte in herkömmliche Steckdosen einzuspeisen, so Indielux.

Menschen könnten auf diese Weise, die Photovoltaik-Balkonmodule auch ohne Elektriker installieren und anschließen. Das erste Sicherheitssystem für die Einspeisung in die Steckdose ermöglicht, bis zu zwei Drittel des eigenen Strombedarfes über die Steckdose zu decken– und zwar ohne Elektriker und Zählertausch“, sagte Indielux-Geschäftsführer Marcus Vietzke. Alle Elektrogeräte verbrauchten dabei automatisch vorrangig den selbst erzeugten Solarstrom.

Die Crowdinvestoren bestätigten damit auch den Trend, den eine Studie der HTW Berlin kürzlich aufzeigte, dass sie mehr Photovoltaik nutzen wollen. Im Zuge seiner Aktion bot Indielux mehrere Kits mit verschiedenen Größen an. Mehr als die Hälfte der Einnahmen generierte Indielux über das große „Hybrid-Kit“ mit 10 Solarmodulen mit insgesamt 3800 Watt Photovoltaik-Leistung und 4800 Kilowattstunden Speichersystem. Es wurde beim Crowdinvesting für den Mindestbeitrag von 8200 Euro angeboten. Die ready2-plugin-Stromwächter sollen voraussichtlich im März 2023 an die Unterstützer ausgeliefert werden.

Erst vor wenigen Wochen kündigten Indielux und Katek an, eine Komplettlösung für die Photovoltaik-Kleinstanlagen zu entwickeln. Dabei wird der Steca-Wechselrichter von Katek mit dem ready2plugin-Stromwächter kombiniert. Das Indielux-Produkt misst dabei permanent die Einspeiseleistung der Photovoltaik-Anlage und den Strombedarf im Haushalt. Aus diesen beiden Werten errechnet er, wieviel Solarstrom laut der geltenden Norm noch eingespeist werden darf – und drosselt den Wechselrichter bei Bedarf.

Die maximale Modulanschlussleistung hängt dabei von der Eingangsleistung des Wechselrichters ab. So können an den „coolcept fleX StecaGrid 1511“ Module mit einer Gesamtleistung von 1540 Watt und den „coolcept fleX StecaGrid 2011“ die Maximalleistung von 1800 Watt angeschlossen werden. Letzteres gelte auch für den Wechselrichter „coolcept fleX Hybrid“, der im Frühjahr 2023 auf den Markt kommt. Diese Wechselrichter kommunizieren über ihre Modbus-Schnittstelle mit dem Stromwächter, wie es von den Unternehmen kürzlich hieß.

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