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Photovoltaik-Zubau im April bei knapp 553 Megawatt

Photovoltaik-Zubau im April bei knapp 553 Megawatt

https://www.pv-magazine.de/2022/05/31/photovoltaik-zubau-im-april-bei-knapp-553-megawatt/

Photovoltaik-Zubau im April bei knapp 553 Megawatt

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Die Bundesnetzagentur veröffentlichte am Dienstag die neuen Zubauzahlen für April. Für die Photovoltaik gab die Bonner Behörde den Brutto-Zubau der nach EEG geförderten Photovoltaik-Anlagen mit 517,013 Megawatt an. Davon entfielen gut 296,6 Megawatt auf Anlagen außerhalb der Ausschreibungen. Bei kleinen Freiflächenanlagen bis 750 Kilowatt, die ebenfalls ohne Zuschlag installiert werden konnten, verzeichnete die Bundesnetzagentur lediglich Anlagen mit 2,665 Megawatt Gesamtleistung. Beide Segmente bleiben damit hinter dem Vormonat zurück. Wenig tut sich weiterhin auch bei Photovoltaik-Mieterstrom. Anlagen mit insgesamt 3,164 Megawatt wurden demnach im April für den Zuschlag gemeldet.

Wenn man sich den Auszug aus dem Marktstammdatenregister anschaut, dann zeigt sich, dass der wirkliche Photovoltaik-Zubau auch im vierten Monat höher ausfiel, da dort auch die Anlagen zu finden sind, die ohne EEG-Förderung auskommen. Insgesamt 15 Photovoltaik-Anlagen zwischen 893 Kilowatt und 9,99 Megawatt Leistung sind im April mit dem Vermerk „Verdacht auf fehlerhafte Leistungsdaten bzw. nicht nach dem EEG-geförderte Anlage“ versehen. Summiert man alle im April gemeldeten Photovoltaik-Anlagen aus dem Marktstammdatenregister ergibt sich ein Zubau von 552,65 Megawatt.

Spannend ist in diesem Zusammenhang auch, wie hoch nach dieser Ausgabe der Photovoltaik-Zubau in den ersten vier Monaten wirklich ausfiel. Die Bundesnetzagentur gibt ihn mit 2,1 Gigawatt für die nach EEG-geförderten Photovoltaik-Anlagen. Insgesamt liegt die Leistung der neu verzeichneten Photovoltaik-Anlagen im Marktstammdatenregister bis Ende April bei etwas mehr als 2,5 Gigawatt. Fast 402 Megawatt davon entfallen auf die Anlagen, die potenziell ohne Solarförderung installiert wurden. Im Zweifelsfall könnte es sich auch um fehlerhafte Leistungsdaten handeln, doch dies dürfte wohl nur bei wenigen Projekten davon zutreffen. Allein EnBW hat mit seinen zwei neuen Solarparks in Brandenburg in den vergangenen Monaten gut 300 Megawatt ans Netz gebracht, die ohne Förderung über das EEG auskommen. Die restlichen 100 Megawatt verteilen sich auf 40 kleinere Photovoltaik-Anlagen.

Im Juni sinkt die Solarförderung erneut um 1,4 Prozent. Die feste Einspeisevergütung für Photovoltaik-Dachanlagen und Lärmschutzwänden liegt dann bei 4,81 bis 6,34 Cent pro Kilowattstunde – je nach Leistungsgröße. Für Solarstrom aus sonstigen Anlagen wird 4,33 Cent pro Kilowattstunde als EEG-Vergütung gezahlt. Die anzulegenden Werte für die Direktvermarktung, die für alle Photovoltaik-Anlagen ab 100 Kilowatt verpflichtend ist, liegen jeweils 0,4 Cent pro Kilowattstunde höher.

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