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Sunlit Sea stellt schwimmendes Photovoltaik-System für küstennahe Anwendungen vor

Sunlit Sea stellt schwimmendes Photovoltaik-System für küstennahe Anwendungen vor

https://www.pv-magazine.de/2022/07/04/sunlit-sea-stellt-schwimmendes-photovoltaik-system-fuer-kuestennahe-anwendungen-vor/

Sunlit Sea stellt schwimmendes Photovoltaik-System für küstennahe Anwendungen vor

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von pv magazine International

Sunlit Sea hat ein neuartiges schwimmendes Photovoltaik-System entwickelt, das aus einer einzigen schwimmenden Einheit aus kaltgepresstem Aluminium und einem standardnahen Solarmodul besteht, das auf der Oberseite verklebt ist. „Um die benötigte Energieleistung zu erzielen, wird eine Matrix aus mehreren einzelnen Einheiten gebildet“, sagte der Marketingleiter des Unternehmens, Christoffer Isdahl, zu pv magazine. „Normalerweise werden diese einzelnen Einheiten zuerst in einem Strang zusammengefasst, und dann werden alle Stränge miteinander verbunden.“

Jeder Schwimmer misst 1880 mal 1880 mal 85 Millimeter und wiegt 60 Kilogramm. Ein Strang aus 14 Schwimmern, die mit Polyurethan-Scharnieren verbunden werden, kommt damit auf 840 Kilogramm. „Der Aluminiumschwimmer selbst wird aus zwei 1,5 Millimeter dicken gepressten Rohlingen mit Vertiefungen hergestellt“, erklärt Isdahl. „Die beiden Rohlinge sind symmetrisch und werden miteinander verbunden, um den Schwimmer zu bilden.“ Ein spezielles Photovoltaik-Modul wird auf die Oberseite des Schwimmers geklebt, was dann die Gesamtdicke von 85 Millimeter ergibt.

„Das Solarmodul besteht aus einem 3,2 Millimeter dicken Solarglas und einem Laminat, das die Zellen, die Schaltkreise und den Kunststoffschutz umschließt“, so Isdahl. „Das Laminat ist 1,5 Millimeter dick und wird vom Hersteller des Modulss auf das Glas geklebt. Die Gesamtdicke beträgt dann 4,7 Millimeter.“ Das Solarmodul hat eine Leistung von 537 Watt und basiert auf 100 monokristallinen PERC-Zellen mit den Abmessungen 158,75 mal 158,75 Millimeter. Es hat einen Wirkungsgrad von 22,7 Prozent, eine Leerlaufspannung von 68,7 Volt und einen Kurzschlussstrom von 9,57 Ampere. Es ist außerdem mit kleinen Taschen ausgestattet, die Meerwasser zur Kühlung aufnehmen.

Um die Schwimmer zu einer großen Matrix zu verbinden, wird auf jeder Seite des Moduls ein System aus zwei Aluminiumbügeln und mehreren Scharnieren angebracht, wobei sich zwei Module ein Scharnier teilen. „Die Halterungen sind das Kernstück der mechanischen Befestigung des Systems“, so Isdahl. „Auf der einen Seite sind sie mit einem Satz Aluminium-Blindnietmuttern mit dem Aluminiumschwimmer verschraubt, wobei jede Nietmutter eine Zugbelastbarkeit von 17,5 Kilonewton bietet, und auf der anderen Seite umschließen sie die Polyurethan-Scharniere innerhalb der quaderförmigen Fassung, in der sie geformt sind.“ Die einzelnen Solarschwimmer, aus denen die Stränge bestehen, werden elektrisch und mechanisch verbunden geliefert. „Weitere elektrische Arbeiten sind nicht Teil der Lieferung von Sunlit Sea“, erklärte Isdahl weiter.

Die norwegische Zertifizierungsstelle DNV hat das Systemdesign kürzlich genehmigt. Sunlit Sea arbeitet eng mit der Universität Oslo, der norwegischen Testanlage Stadt Towing Tank und dem Institut für Energietechnologie zusammen, das ursprünglich als norwegische Kernforschungseinrichtung gegründet wurde.

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